Medien
Journalismus – worum ging es dabei doch gleich?
Essay von Andrew Calcutt
Battle in Print: Andrew Calcutt begibt sich auf die Suche nach der verschütteten Identität des Journalismus und findet sie in der industrialisierten Welt. mehr
Essay von Andrew Calcutt
Battle in Print: Andrew Calcutt begibt sich auf die Suche nach der verschütteten Identität des Journalismus und findet sie in der industrialisierten Welt. mehr
Essay von Kai Rogusch
Über die aus freiheitlicher und rechtsstaatlicher Sicht verhängnisvolle Gleichsetzung zweier Konzepte. mehr
Kommentar von Tobias Prüwer
Auch nach der zweiten „Nationalen Bologna-Konferenz“ am 6. Mai scheint die Politik nicht begriffen zu haben, dass eine bloße Erziehung zur Brauchbarkeit an den Hochschulen keinen Platz hat. Die Uni ist mehr als eine Lernfabrik. mehr
Von Helge Fischer
ATELIER: Mit den Werken der Serie "Wider die Angstkultur" untersucht und kritisiert der Berliner Designer Helge Fischer Ängste und kulturelle Unsicherheiten in den gegenwärtigen westlichen Gesellschaften. "Safe Cuddling" ist ein Statement zum immer paranoider werdenden Umgang mit Kindern mehr
Kommentar von Gunnar Sohn
Zum 1. Mai ist die Tabaksteuer wieder erhöht worden. Zur moralischen Maßregelung kommt die fiskalische Schröpfung. Der Staat agiert hyperaktiv – oder würde man fettes Essen, Nachmittagstalkshows und Sommerschlussverkäufe verbieten wollen. mehr
Osama Bin Laden war das Symbol des “globalen Kriegs gegen den Terrorismus”. Die westliche Politik benutzte ihn, um den Terror als Ausgeburt fremder Fanantiker darzustellen. So konnten die wirklichen Ursachen des Terrors ignoriert werden, die vor allem auch im Westen selbst zu suchen sind mehr
Analyse von Frank Furedi
Aktuell wird immer wieder gefordert die Tugend der Toleranz durch "Respekt vor anderen Identitäten" zu ersetzen. Dies ist ein Angriff auf die Idee der moralischen Autonomie. Es geht um mehr, als Menschen nur in ihrer Zufriedenheit mit dem von ihnen gewählten Lebensstil zu bestätigen. mehr
Von Rob Lyons
Die sich beharrlich haltende Auffassung, unsere Erde sei “Gaia”, ein lebender Organismus mit eigenen Interessen, entlarvt den mystischen, menschenfeindlichen Zug der Öko-Bewegung. James Lovelock, Begründer der Gaia-These, steht für ein autoritäres Politikverständnis mehr
Von Thomas Deichmann
In einem Interview erklärt der Herausgeber Thomas Deichmann, wofür NovoArgumente steht. Er kritisiert den hierzulande weit verbreiteten Kultur- und Fortschrittspessimismus und fordert eine Politik, die die Menschen als mündige Bürger und nicht als bedrohte Verbraucher ernst nimmt mehr
Analyse von Helene Guldberg
Tierforscher sollten aufhören, wider besseres Wissen die Kommunikation von Tieren mit der menschlichen Sprache zu vergleichen. mehr
Analyse von Brendan O’Neill
Libyen ist zu einem Objekt westlichen „Mitleids“ geworden, wie zuvor Irak, Afghanistan oder Ex-Jugoslawien. Schlimmeres kann einem Land nicht passieren. Es gibt keinen Unterschied zwischen "humanitären" oder "neokonservativen Interventionisten", meint Brendan O’Neill mehr
Analyse von Thilo Spahl
Bald leben 7 Milliarden Menschen auf der Erde. Ihre Ernährung wird nicht durch natürliche Grenzen limitiert; sie ist eine Herausforderung für die menschliche Gestaltungsfähigkeit. Durch wirtschaftliche Unterentwicklung bedingte Armut ist heutzutage die einzige Ursache für den Hunger mehr
Analyse von Peter Heller
Der Weltraumtourismus bietet die Chance, das erdnahe All als Wirtschaftsraum zu erschließen, weil er die Transportkosten deutlich reduziert. mehr
Kommentar von Tim Black
Tim Black beschreibt den Kreuzzug gegen den Alkohol in Großbritanien. Der Genuss von Alkohol soll auf ähnliche Weise "denormalisiert" werden, wie dies bereits mit dem Tabakkonsum geschehen ist. Anzeichen dieser undemokratischen Politik finden sich auch in Deutschland mehr
Analyse von Günter Keil
Die angstgetriebenen Reaktionen der Bundesregierung auf die Ereignisse in Fukushima treiben eine ohnehin seit Jahren verfehlte Energiepolitik auf die Spitze. Der Autor beschreibt Widersprüche und mögliche Folgen einer "Energiewende", die nicht zu Ende gedacht ist mehr
Kommentar von Kenan Malik
Nach der gescheiterten Islamkonferenz wird die aktuelle Islamdebatte und die Geschichte des Multikulturalismus in Deutschland beleuchtet. Nicht "die Ausländer" sind die Hauptverantwortlichen für gegenwärtige Probleme, sondern eine verfehlte Politik. Einwanderung ist positiv mehr
31 Jahre nach ihrer Gründung stellen die Grünen wahrscheinlich erstmals einen Ministerpräsidenten. Matthias Heitmann beschreibt die Geschichte der früheren „Anti-Partei“. Deren Risikoobsession und Geringschätzung gegenüber dem Menschen ist heute gesellschaftlicher Mainstream mehr
Analyse von Alexander Horn
Die militärische Intervention des Westens in Libyen ist falsch, illegitim und gefährlich, findet Alexander Horn. Ihr fehlt es an Plan und Strategie. Sie wird von gesellschaftlichen Stimmungen angetrieben. Die deutsche Antihaltung ist prinzipienlos. Die Libyer müssen sich selbst befreien mehr
Redaktioneller Hinweis von Matthias Heitmann
Die deutsche Botschaft in Japan gerät unter Beschuss, weil sie Tokio so schnell verlassen hat. Auch die Flucht westlicher Unternehmen stößt auf Kritik. Unter der von eigenen Ängsten geprägten Krisenwahrnehmung leidet das Deutsche Ansehen in Japan, konstatiert Matthias Heitmann mehr
Von
ATELIER: Elena Reiniger setzt ihre Impressionen des aktuellen Frankfurter Kommunalwahlkampfes grafisch um. Wahlplakatslogans verschiedener Parteien werden in Beziehung zueinander gesetzt, ohne dass auf den ersten Blick ersichtlich ist, welcher Spruch von welcher Partei stammt. mehr
Von Sabine Reul
Die Schuldenbremse ist zu kurz gedacht, weil sich hinter dem Ansinnen, soziale Prozesse durch das Kombinieren wohlklingender Floskeln mit arithmetischen Planziffern steuern zu wollen, Denkfaulheit und Bürokratismus verbergen, findet Sabine Reul mehr
Essay von Joachim Mathieu
Joachim Mathieu wehrt sich gegen die Vorstellung, im Schulbetrieb sei Instruktion „böse“ und Wissenskonstruktion „gut“. mehr
Die Informationsstrategie der Regierung Merkel, die Berichterstattung hiesiger Medien aber auch das Verhalten der Botschaft oder dort tätiger deutscher Unternehmen stößt bei in Japan lebenden Deutschen auf Kritik. Matthias Heitmann hat einige Reaktionen zusammengetragen mehr
Analyse von Johannes Richardt
Forderungen nach Glücksspielautomatenverboten sind heuchlerisch. Die Suchtpräventionsrhetorik wird vorgeschoben, um von Geldinteressen des Staates abzulenken. Der Einfluss der Glücksspiellobby wird überschätzt - die eigentliche Macht haben Richter mehr
Von Alexander Horn
Die Schuldenbremse ist zu kurz gedacht, weil sie unsere Gesellschaft auf Stagnation statt auf Wohlstandsentwicklung ausrichtet mehr
Kurzkommentar von Heinz Horeis
Selbst der schlimmst mögliche Fall in Fukushima 1 hätte nur lokale Auswirkungen. Eine 30km-Evakuierungszone wäre ausreichend – Tokio bliebe unberührt. Manche deutsche Ängste muten deshalb in den Augen von Heinz Horeis geradezu grotesk an mehr
Kommentar von Heinz Horeis
Heinz Horeis versucht die Naturkatastrophe und die Ereignisse in Fukushima historisch einzuordnen. Die japanische Gesellschaft wird am Risiko realer Naturkatastrophen und möglicher atomarer Katastrophen nicht zerbrechen. Beschämend und borniert sind hingegen deutsche Reaktionen
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Kommentar von Frank Furedi
Mancher im Westen vergisst, dass in Japan eine reale Naturkatastrophe stattgefunden hat. Anstatt hollywoodreife Schuldzuweisungen über menschliche „Arroganz“ und „Ohnmacht“ über uns ergehen zu lassen, sollten wir fragen, was wir daraus lernen können, findet Frank Furedi mehr
Kommentar von Yvonne Caldenberg
Die Debatte hierzulande ist von Ablehnung gegenüber technologischen Errungenschaften geprägt - ein Zeichen der zunehmender Vereinzelung in unserer Gesellschaft, findet Yvonne Caldenberg. Misstrauen und Ängste wachsen. Gleichzeitig fehlt es an verbindenden politischen Zielen mehr
Kommentar von Matthias Heitmann
Japan kämpft mit beschädigten Atomreaktoren, und in Deutschland steigt die Nachfrage nach Geigerzählern. Was löst solche Übersprungshandlungen aus, fragt sich Matthias Heitmann. Als mögliche Erklärung sieht er eine "Globalisierung der Angst" mehr
Klaus-Dieter Humpich informiert sachlich und nüchtern darüber, was wir über die aktuellen Entwicklungen in Fukushima wissen. Außerdem zeigt er mögliche Konsequenzen auf. Dabei kommt er zu anderen Schlüssen als die "Sensationspresse" mehr
Kurzkommentar von Sabine Beppler-Spahl
Mehr "Ehrfurcht und Demut" gegenüber der Natur kann nicht die Lehre aus der Katastrophe in Japan sein. Bereits nach dem Lissaboner Erdbeben von 1755 wurde von Konservativen die Hybris der Menschheit angeprangert. Mit Voltaire spricht sich Sabine Beppler-Spahl gegen Fatalismus aus und meint, wir sollten weiterhin versuchen, die Natur zu beherrschen mehr
Analyse von Klaus-Dieter Humpich
Klaus-Dieter Humpich schreibt sachlich gegen die gegenwärtige "Weltuntergangsstimmung" in den deutschen Medien an. Er zeigt auf, was wir bisher mit Gewissheit über die Ereignisse in Fukushima sagen und was für Folgen wahrscheinlich eintreten können. Er betont, dass dort kein "zweites Tschernobyl" stattfindet mehr
Kommentar von Dietmar Langberg
Nicht ethnische Herkunft schließt Menschen vom Theaterbesuch aus, sondern Bildungsstatus und finanzielle Möglichkeiten. Hier sind von Seiten der Macher neue Wege gefragt. Das geht auch ohne neue Strukturen, denn diese schaden der einzigartigen Theaterlandschaft Deutschlands mehr
Kommentar von Peter Heller
Der neue Biokraftstoff ist ein minderwertiges Produkt. In einem Selbstversuch hat er festgestellt, dass er mit dem teureren aber effizienteren Super Plus am Ende günstiger davon kommt. Für sich und die Umwelt bleibt er beim alten Kraftstoff und wünscht sich eine Zukunft ohne Ethanolbeimischung mehr
Analyse von Günter Keil
Die Potsdamer Klimafolgenforscher sind kabarettreif. Die ängstlichen und widersprüchlichen Deutungen der Klimamodellrechnungen beweisen nichts. Die Politik sollte sich endlich von den Panikmachern aus Potsdam emanzipieren mehr
Essay von Frank Furedi
Verschwörungstheorien zu verbreiten, bleibt der Zeitvertreib marginalisierter Gruppen. Aber verschwörerisches Denken, der Gedanke, dass irgendwem irgendwo die Schuld für jedes Unglück zu geben ist, ist salonfähig geworden. mehr
Von Kai Rogusch
Die Schuldenbremse ist zu kurz gedacht, weil sie den Raum für demokratische Entscheidungen künftiger Parlamente einengt und Macht auf Gerichte verlagert, findet Kai Rogusch mehr
Kurzkommentar von Thilo Spahl
Im Zusammenhang mit Fukushima wird oft vor einem "zweiten Tschernobyl" gewarnt. Die Folgen des Reaktorunfalls von 1986 werden dabei oft übertrieben dargestellt. Der Autor fasst einen Bericht des "Tschernobyl-Forums" aus dem Jahr 2005 zusammen und beschreibt, was wirklich passiert ist
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